RANKL heißt der Übeltäter – ein unscheinbares Eiweiß, das die Entstehung einer Insulinresistenz fördert und dadurch einem Diabetes den Weg ebnet. Zu diesem Ergebnis kam eine Langzeitstudie deutscher Forscher. Die Wissenschaftler erhoffen sich, mithilfe der neuen Erkenntnisse die Behandlung der Zuckerkrankheit verbessern zu können.
Wer morgens nicht aus den Federn kommt, hat künftig eine gute Erklärung: Langes Schlafen ist gut fürs Gehirn und wirkt Gedächtnisstörungen im Alter entgegen. Denn das Speichern von Informationen erfolgt während des Schlafs.
Wer später isst, nimmt weniger ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie einer internationalen Forschergruppe. Der Grund für diesen Zusammenhang: Gegen Abend sinkt die Intensität des körpereigenen Energieverbrauchs.
Mehr als 4 Millionen Menschen sind derzeit in Deutschland wegen einer depressiven Erkrankung in Behandlung. Weitaus höher ist die Zahl derer, die an einer Depression erkrankt sind. Denn vor allem leichte und episodische Depressionen werden häufig unterschätzt und darum nicht behandelt. Der Bundesverband Deutscher Psychiater e.V. (BVDP) warnt, dass wiederkehrende, leichte Depressionen chronisch werden oder sich zu einer schweren Depression entwickeln können.
Banane statt Schokoriegel: Jugendliche essen regelmäßig Gesundes und naschen viel weniger Süßigkeiten als oft befürchtet. Das ergab eine Umfrage im Auftrag einer Krankenkasse.
Furcht und Panik entstehen im Mandelkern des Gehirns. Doch auch andere Strukturen sind daran beteiligt, wie Forscher des Bonner Universitätsklinikums und der Universität Iowa herausfanden. Die Behandlung von Angststörungen profitiert möglicherweise von dieser Erkenntnis.
Cola und Salzstangen – ein altbekanntes Hausmittel gegen Durchfall. Doch weder das eine noch das andere garantiert schnelle Heilung. Im Gegenteil: Die zuckerhaltige Cola kann den Durchfall sogar verschlimmern. Das meldet die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA).
Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 486.000 Menschen an Krebs. In der Bevölkerung halten sich hartnäckig zahlreiche Mythen über diese Krankheit. Aufklärung und Früherkennung erhöhen die Heilungschancen. Dafür setzt sich die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) ein.
Wechseljahre wie die Frauen haben Männer nicht. Ihr Hormonspiegel sinkt nicht abrupt, sondern nur langsam. Trotzdem leiden viele unter Beschwerden. Und einige wenige benötigen sogar eine Testosteronsubstitution.
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Soziale Medien machen Kindern und Jugendlichen zunehmend Probleme, warnt ein Kinder- und Jugendarzt. Er fordert deshalb ein Social-Media-Verbot bis 14 Jahre – doch Verbote allein reichen seiner Ansicht nach nicht aus.
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Bei der „Schaufensterkrankheit“ kann Bewegung die Gehfähigkeit deutlich verbessern. Auch wenn die Beine beim Laufen schmerzen, ist gezieltes Training wichtig. Doch es kommt darauf an, richtig zu trainieren – und Warnzeichen ernst zu nehmen.
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Viele Frauen im mittleren und höheren Alter leiden unter unkontrolliertem Urinverlust, doch kaum eine spricht mit ihrer Ärztin über das Thema. Möglichkeiten zu Vorbeugung und Behandlung der Inkontinenz zeigt der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) auf.
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