Herzinfarkte nach Zeitumstellung


Fehlende Stunde birgt Risiken
Herzinfarkte nach Zeitumstellung

Rund 70 Prozent der Deutschen sind laut einer aktuellen Umfrage für die Abschaffung der Sommerzeit. Jeder vierte kämpft mit den Folgen der Umstellung, vor allem Frauen sind davon betroffen. Doch nicht nur der Schlafmangel macht vielen zu schaffen, auch das Risiko für Herzinfarkte steigt in den ersten drei Tagen nach der Zeitumstellung, wie ein Experte der DAK-Gesundheit berichtet.

Mehr Krankenhauseinweisungen

In den vergangenen drei Jahren gab es in den ersten drei Tagen nach der Umstellung zur Sommerzeit durchschnittlich 40 Krankenhauseinweisungen wegen eines Herzinfarkts. Sonst sind es pro Tag durchschnittlich 30 Einweisungen. „Wir beobachten diese Entwicklung seit einigen Jahren. Die Häufung in mehr als einem halben Jahrzehnt ist auffällig und stützt eine schwedische Studie, die zu der gleichen Beobachtung gekommen ist“, berichtet Peter Rowohlt von der DAK. Der Experte vermutet als Ursache unter anderem den Schlafmangel und die dadurch bedingte Änderung des Biorhythmus. Durch die fehlende Stunde gerät der Hormonhaushalt durcheinander.

Tipps gegen den Schlafmangel

Um den Körper auf die Zeitumstellung optimal vorzubereiten, hat Rowohlt einige Tipps parat. Bereits ein paar Tage vor dem Wechsel zur Sommerzeit empfiehlt es sich, immer etwas früher zu Bett zu gehen und die Mahlzeiten früher einzunehmen. An den ersten Tagen nach der Umstellung ist es ratsam, auf aufputschende Getränke wie Kaffee oder Alkohol vor dem Schlafengehen zu verzichten. Bei Einschlafproblemen helfen Dragees oder Kräutertees mit Baldrian, Hopfen, Johanniskraut oder Melisse. Schlafmittel nur nach Rücksprache mit einem Arzt einnehmen. Bei Tagesmüdigkeit hilft ein Spaziergang an der frischen Luft oder ein kleines Nickerchen von 20 bis 30 Minuten.

News

Jedes Nikotinprodukt ist ungesund
Jedes Nikotinprodukt ist ungesund

Von Zigarette bis Beutel

Nikotin gibt es in verschiedensten Formen: Von der klassischen Zigarette über E-Zigaretten bis zum Nikotinbeutel. Doch keine Form ist harmlos.    mehr

Soziale Medien für Kinder verbieten!
Soziale Medien für Kinder verbieten!

Weil sie krank und dumm machen

Soziale Medien machen Kindern und Jugendlichen zunehmend Probleme, warnt ein Kinder- und Jugendarzt. Er fordert deshalb ein Social-Media-Verbot bis 14 Jahre – doch Verbote allein reichen seiner Ansicht nach nicht aus.   mehr

Gehtraining ist Nr. 1 bei pAVK
Gehtraining ist Nr. 1 bei pAVK

Durchblutung verbessern

Bei der „Schaufensterkrankheit“ kann Bewegung die Gehfähigkeit deutlich verbessern. Auch wenn die Beine beim Laufen schmerzen, ist gezieltes Training wichtig. Doch es kommt darauf an, richtig zu trainieren – und Warnzeichen ernst zu nehmen.   mehr

Tabuthema Harninkontinenz
Tabuthema Harninkontinenz

Peinliche Momente müssen nicht sein

Viele Frauen im mittleren und höheren Alter leiden unter unkontrolliertem Urinverlust, doch kaum eine spricht mit ihrer Ärztin über das Thema. Möglichkeiten zu Vorbeugung und Behandlung der Inkontinenz zeigt der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) auf.   mehr

Hilft Johanniskraut bei Depressionen?
Deprimierter Mann blickt auf eine Pillendose. Wenn Antidepressiva keine Option sind, können Depressive eine Therapie mit Johanniskraut versuchen.

Antidepressivum aus der Natur

Pflanzliche Wirkstoffe sind nicht zu unterschätzen – in einigen Fällen können sie durchaus mit ihren chemischen Verwandten mithalten. So zeigen zum Beispiel Studien mit Johanniskraut, dass der Pflanzenextrakt in einigen Fällen ähnlich gut wie synthetische Antidepressiva hilft.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Heide-Apotheke
Inhaberin Andrea Rehor
Telefon 0351/8 80 50 94
E-Mail heide-apotheke-dresden@t-online.de