Saurer Nachgeschmack:


Sodbrennen
Saurer Nachgeschmack:
Adam Gregor/ shutterstock
Unangenehm und schmerzhaft: Tritt Sodbrennen regelmäßig auf, sollte ein Arzt die Ursache klären.

Es drückt im Magen, brennt im Rachen oder führt zum Aufstoßen: Menschen, die mit Sodbrennen kämpfen, kann der Spaß am Essen schnell vergehen. Mehrere kleinere Mahlzeiten, eine eiweißreiche Kost und eine Schlafposition mit erhöhtem Oberkörper können helfen.

Wenn Essen schwer im Magen liegt

Bei Sodbrennen kommt es nach dem Essen zu Schmerzen in der Magengegend, die oft bis in den Rachen zu spüren sind. Häufig steigt gleichzeitig Magensäure im Hals auf. Die Ursachen dieser Beschwerden sind vielseitig: zu fettige oder säurehaltige Nahrung, enge Kleidung, Stress oder ein in seiner Funktion gestörter Schließmuskel an der Speiseröhre. Auch Schwangere bekommen oft Sodbrennen, da das Gewicht des Kindes auf den Magen drückt. Gelegentlich liegen dem Aufstoßen Erkrankungen zugrunde, zum Beispiel eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, ein Zwerchfellbruch, ein Magengeschwür oder die Refluxkrankheit.

Die aggressive Salzsäure aus dem Magen reizt die Schleimhaut der Speiseröhre. Langfristig drohen Geschwüre, Vernarbungen und Entzündungen der Speiseröhre. Wer mindestens einmal pro Wochen Sodbrennen hat, sollte deshalb zu seinem Hausarzt gehen, um die Ursachen der Beschwerden zu klären und eine geeignete Behandlung festzulegen. Oft helfen säurebindende Medikamente. 

Kein Schläfchen nach dem Essen

Tritt das Sodbrennen nur gelegentlich auf und legt sich nach kurzer Zeit von selbst, gilt es als harmlos. In diesem Fall hilft meist eine Ernährungsumstellung. Leichte Kost mit viel Eiweiß und wenig Fett beugt Sodbrennen vor und sollte stets auf einen Tag mit üppigem Essen folgen. Es ist ratsam, das Essen auf viele kleinere Mahlzeiten zu verteilen, denn kleine Portionen sind bekömmlicher als eine große Hauptmahlzeit. Fettige und süße Speisen sowie Alkohol und säurehaltige Fruchtsäfte sollten nur mäßig konsumiert werden, da sie den Magen stark beanspruchen.

Von einem Verdauungsschläfchen nach dem Essen ist abzusehen, denn im Liegen kann die Magensäure leichter in den Rachen laufen. Wer abends spät isst, sollte deshalb mit erhöhtem Oberkörper schlafen. Schließlich muss auch die Kleidung sitzen – idealerweise verfügt sie über etwas Spielraum am Bauch, sodass sie auch nach dem Speisen nicht einschneidet.

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