Schlankmacher


Kürbis
Schlankmacher
Dirk Ott / shutterstock
Schmeckt leicht süß und nussig: der Hokkaido-Kürbis.

Ob als Suppe, Curry oder Salat: Kürbisgerichte sind so vielfältig wie die Kürbissorten. Im Herbst gibt es das Gemüse an jeder Ecke zu kaufen. Auch wer mit etwas Hüftgold zu kämpfen hat, darf bedenkenlos zugreifen. Denn Kürbisse sind kalorienarm.

Die Qual der Wahl

Die Auswahl an Kürbissorten ist groß. Sehr beliebt ist der Hokkaido-Kürbis. Mit seinen 1–2,5 Kilogramm ist er schön handlich und man muss ihn – anders als die restlichen Sorten – nicht schälen. Besonders schmackhaft sind auch die Squash- oder Butternut-Kürbisse. Sie haben ein süßes, nussiges Aroma und eignen sich vor allem für Suppen, Kuchen und Marmeladen. Wer eine ganze Familie satt bekommen muss, ist mit Riesen-Kürbissen wie dem Roten Zentner oder dem Big Max am besten bedient. Sie erreichen ein Gewicht von bis zu 50 Kilogramm.

Doch Vorsicht: Nicht alle Kürbisse sind genießbar. Um nicht versehentlich einen Zierkürbis zu servieren, erkundigen Sie sich beim Einkauf im Zweifelsfall beim Personal. Denn Zierkürbisse enthalten Bitterstoffe, die Magen-Darm-Beschwerden auslösen können.Achten Sie auch darauf, einen reifen Kürbis zu erwischen. Diese klingen beim Klopfen auf die Schale hohl und haben einen verholzten Stiel. Von Kürbissen ohne Stiel sollten Sie die Finger lassen – sie können von Bakterien befallen oder trocken sein.

Genuss ohne Reue

Kürbisse bestehen zu 90 Prozent aus Wasser und sind reich an Ballaststoffen. 100 Gramm des Fruchtfleisches schlagen mit nur 25 Kilokalorien zu Buche. Aufgrund der Faserstoffe machen Kürbisse zudem schnell satt. Deshalb sind sie für Schleckermäuler mit Figurproblemen eine gute Alternative zu Nudeln oder Kartoffeln.
Mit Kürbissen wappnen Sie sich außerdem gegen die anstehende Kälteperiode. Denn sie stecken voller Vitamine und Mineralstoffe. Die Vitamine A, C und E sowie Kalzium, Magnesium, Eisen, Selen und Zink stärken das Immunsystem und bringen Sie fit durch den Winter.

Und für die Männerwelt gilt: Wer Probleme mit der Prostata hat, sollte beim Aushöhlen die Kürbiskerne nicht wegwerfen. Die Samen enthalten so genannte Phytosterole, die den Harndrang bei vergrößerter Prostata lindern sollen.

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