Mückenstiche


Lästig, aber harmlos
Mückenstiche
Kerstin 1970 / pixelio.de

Wer kennt das nicht: Man versucht gerade einzuschlafen, da hört man das sirrende Geräusch einer vorbei fliegenden Mücke... Gerade in der warmen Jahreszeit sind sie allgegenwärtig, die kleinen, stechenden Plagegeister. Wie man sie sich vom Leib hält und was bei Mückenstichen hilft.Wie der Juckreiz entsteht
In den kühleren Abendstunden oder nachts, wenn wir zur Ruhe kommen wollen, sind die Mücken plötzlich da und stechen zu. Stechmücken überfallen manche Menschen öfter als andere. Die einen werden regelrecht zerstochen, und andere trifft es fast gar nicht. Im Volksmund heißt es, dass die Betroffenen „süßes Blut“ hätten. Das ist jedoch falsch. Vielmehr orientieren sich Mücken an Körpertemperatur und Gerüchen. Besonders Schweißgeruch zieht sie an. Als Stichstelle suchen sie sich eine Körperregion aus, die gut durchblutet und wenig behaart ist.

Bei den meisten Stechmückenarten saugen nur die Weibchen Blut, weil diese die im Blut enthaltenen Eiweiße für die Entwicklung ihrer Eier benötigen. Der eigentliche Stich der Mücke schmerzt nicht. Aber die Mücke „spritzt“ ein Protein, um zu verhindern, dass unser Blut gerinnt. Als Reaktion darauf schüttet der Körper Histamin aus. Histamin ist ein Gewebshormon, welches bei der Abwehr körperfremder Stoffe und bei allergischen Reaktionen eine Rolle spielt. Die Folge: Die Einstichstelle beginnt zu jucken, was oft mehrere Tage anhält.

Welche Mittel beruhigen
Wenn man heftig kratzt, kann sich die Einstichstelle entzünden. Den Juckreiz lindern zum Beispiel kühlende Umschläge. Antihistaminikahaltige Gels oder Salben bremsen darüber hinaus die lokale Reaktion. Hausmittel wie Teebaumöl, Zitronensaft oder eine aufgeschnittene Zwiebel helfen ebenfalls, wenn man sie auf die Stichstelle reibt.

Um Stechmücken fernzuhalten, gibt es verschiedene abwehrende Mittel, die – wiederholt flächendeckend aufgetragen – verhindern, dass Mücken uns orten können. Die meisten maskieren mit einer umhüllenden Duftwolke den Körpergeruch des potenziellen Opfers, andere senken die Temperatur der Hautoberfläche. Achtung: Nicht alle Mittel sind für schwangere oder stillende Frauen und kleinere Kinder geeignet. Bei jedem Produkt sollte man die Gebrauchsanweisung genau befolgen. Es gibt auch einige ätherische Öle und „Naturmixturen“ gegen Mücken. Hilfreich sind in jedem Fall Fliegengitter vor dem Fenster, damit man im Sommer bei offenem Fenster schlafen kann – auch ohne nervtötende „Gäste“.
Wenn Mücken Krankheiten übertragen

Während die Mücken bei uns nur lästig und ihre Stiche meist harmlos sind, sieht es im Urlaub auf Fernreisen anders aus. Denn vor allem in den Tropen und Subtropen übertragen Mücken oft lebensbedrohliche Krankheiten wie Malaria, Dengue-Fieber oder Gelbfieber. Vor einer Reise in ein tropisches Land sollte man sich daher von einem Tropenmediziner beraten lassen.

News

Dem Testosteron-Abfall entgegen wirken

Mann fährt mit Hund an der Leine auf einem Fahrrad einen See entlang.

Bewegung und Alkoholverzicht

Wechseljahre wie die Frauen haben Männer nicht. Ihr Hormonspiegel sinkt nicht abrupt, sondern nur langsam. Trotzdem leiden viele unter Beschwerden. Und einige wenige benötigen sogar eine Testosteronsubstitution.   mehr

Jedes Nikotinprodukt ist ungesund
Jedes Nikotinprodukt ist ungesund

Von Zigarette bis Beutel

Nikotin gibt es in verschiedensten Formen: Von der klassischen Zigarette über E-Zigaretten bis zum Nikotinbeutel. Doch keine Form ist harmlos.    mehr

Soziale Medien für Kinder verbieten!
Soziale Medien für Kinder verbieten!

Weil sie krank und dumm machen

Soziale Medien machen Kindern und Jugendlichen zunehmend Probleme, warnt ein Kinder- und Jugendarzt. Er fordert deshalb ein Social-Media-Verbot bis 14 Jahre – doch Verbote allein reichen seiner Ansicht nach nicht aus.   mehr

Gehtraining ist Nr. 1 bei pAVK
Gehtraining ist Nr. 1 bei pAVK

Durchblutung verbessern

Bei der „Schaufensterkrankheit“ kann Bewegung die Gehfähigkeit deutlich verbessern. Auch wenn die Beine beim Laufen schmerzen, ist gezieltes Training wichtig. Doch es kommt darauf an, richtig zu trainieren – und Warnzeichen ernst zu nehmen.   mehr

Tabuthema Harninkontinenz
Tabuthema Harninkontinenz

Peinliche Momente müssen nicht sein

Viele Frauen im mittleren und höheren Alter leiden unter unkontrolliertem Urinverlust, doch kaum eine spricht mit ihrer Ärztin über das Thema. Möglichkeiten zu Vorbeugung und Behandlung der Inkontinenz zeigt der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) auf.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Heide-Apotheke
Inhaberin Andrea Rehor
Telefon 0351/8 80 50 94
E-Mail heide-apotheke-dresden@t-online.de