Hautkrebsprophylaxe für Kinder


Experten fordern mehr Engagement
Hautkrebsprophylaxe für Kinder

Immer mehr junge Menschen erkranken an Hautkrebs. Experten machen für diese Entwicklung erlittene UV-Schäden während der Kindheit verantwortlich und plädieren für mehr Engagement bei der Hautkrebsprophylaxe.

Jährlich erhalten 251.000 Deutsche die Diagnose Hautkrebs, darunter immer mehr Kinder und Jugendliche. Bei Frauen zwischen 20 und 29 Jahren ist das so genannte schwarze Melanom sogar die häufigste Krebsart. Als Auslöser wirkt die im Sonnenlicht und der Solarienstrahlung enthaltene UV-Strahlung. „In der Kindheit und Jugend erworbene UV-Schäden der Haut sind ganz maßgeblich für das spätere Entstehen von Hautkrebs verantwortlich“, warnt Prof. Dr. Eckhard Breitbart, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e.V. (ADP).

Engagement der Experten

Kinderärzte sprechen sich für zusätzliche U-Untersuchungen aus. Hier sollen die Kinder auf mögliche UV-Schäden untersucht werden und die Eltern Ratschläge zum Sonnen- und UV-Schutz erhalten. Auch der ADP und die Deutsche Krebshilfe arbeiten dafür, dass der Sonnenschutz bereits in der Altersgruppe der 0- bis 18-Jährigen zur Selbstverständlichkeit wird. In ihr vielseitiges Engagement beziehen sie Eltern, Erzieher und Lehrer mit ein. Zu einer ihrer Projekte zählt die Errichtung von Sonnensegeln in Schulhöfen, Spielplätzen und Kindergartenaußenanlagen.

Hautkrebsprophylaxe in der Familie

Eltern leisten einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen Hautkrebs, wenn sie ihren Nachwuchs konsequent von UV-Strahlung fernhalten. Babies und Kleinkinder unter einem Jahr dürfen grundsätzlich nicht der direkten Sonne ausgesetzt sein. Auch ältere Kinder halten sich zwischen 11 und 16 Uhr zur Zeit der stärksten Sonneneinstrahlung am besten im Schatten auf. Geht es in die Sonne, bieten dichtgewebte T-Shirts, Hemden und Hosen einen verlässlichen Schutz. Mit zum Sommeroutfit gehören ein den Nacken bedeckender Sonnenhut, bis zum Fußrücken reichende Schuhe und eine Sonnenbrille nach DIN E 836 oder mit dem Standard „UV-400“. Ungeschützte Körperstellen sind alle zwei Stunden beziehungsweise nach dem Baden mit einer Sonnencreme einzucremen. Kindgerechte Präparate tragen mindestens den Lichtschutzfaktor 30, sind wasserfest, parfümfrei und mineralisch.

News

Tabuthema Harninkontinenz
Tabuthema Harninkontinenz

Peinliche Momente müssen nicht sein

Viele Frauen im mittleren und höheren Alter leiden unter unkontrolliertem Urinverlust, doch kaum eine spricht mit ihrer Ärztin über das Thema. Möglichkeiten zu Vorbeugung und Behandlung der Inkontinenz zeigt der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) auf.   mehr

Hilft Johanniskraut bei Depressionen?
Deprimierter Mann blickt auf eine Pillendose. Wenn Antidepressiva keine Option sind, können Depressive eine Therapie mit Johanniskraut versuchen.

Antidepressivum aus der Natur

Pflanzliche Wirkstoffe sind nicht zu unterschätzen – in einigen Fällen können sie durchaus mit ihren chemischen Verwandten mithalten. So zeigen zum Beispiel Studien mit Johanniskraut, dass der Pflanzenextrakt in einigen Fällen ähnlich gut wie synthetische Antidepressiva hilft.   mehr

Verhütung im Urlaub
Verhütung im Urlaub

Was ist anders?

Urlaub geht oft mit warmen Temperaturen und Zeitverschiebungen einher. Was bedeutet das für die Verhütung?   mehr

Reflux ohne Medikamente eindämmen
Reflux ohne Medikamente eindämmen

Natürlich gegen Sodbrennen

Sodbrennen und saures Aufstoßen sind typische Beschwerden bei Reflux. Protonenpumpenhemmer können dagegen helfen. Doch auch im Alltag lässt sich einiges dagegen tun – von Gewichtsreduktion bis zur richtigen Schlafposition.   mehr

K2 gegen Wadenkrämpfe

Frau liegt im Pyjama mit verkrampften nackten Füßen im Bett.

Anzahl und Intensität reduziert

Nächtliche Wadenkrämpfe sind schmerzhaft und können die Nachtruhe erheblich stören. Womöglich lassen sich die Beschwerden mit Vitamin K2 lindern.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Heide-Apotheke
Inhaberin Andrea Rehor
Telefon 0351/8 80 50 94
E-Mail heide-apotheke-dresden@t-online.de